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   Chuchus Nonsense

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Es wird Zeit

Das denk ich oft. Fragt sich, wofür. Da gibt es verschiedene Dinge. Es wird Zeit aufzustehen (das hasse ich am meisten). Es wird Zeit ins Bett zu gehen (ja, das mag ich xD). Es wird Zeit sich bei jemandem zu melden (das stimmt nachdenklich). Es wird Zeit zu vergessen (und das traurig). Man mag denken, das Leben bestünde nur aus Aufbruch, aus Veränderung. Alles wandelt, nichts bleibt. Aber das stimmt nicht immer. Manches bleibt. Wenn auch nicht für ewig. Liebe stirbt mit dem Tod des Liebenden, Glück vergeht wenn der Grund sich ändert, Schmerz verstummt mit der Zeit auch wenn es zu Anfang schwerfällt daran zu glauben. Nicht einmal das, worauf wir alle bauen, wird bleiben. Eines Tages wird es kommen, dass die Welt untergeht. Der Tag des Jüngsten Gerichts. Ich als nicht-Christ glaube nicht, dass wir eines Tages für alles büßen werden, was wir getan haben. Nicht an diesem einen Tag, nicht in einem Leben nach dem Tod. Wir bezahlen schon heute. Unsere Fehler müssen wir bereinigen, damit sie verziehen werden. Denn mit dem, was wir falsch machen, oder auch richtig, beeinflussen wir nicht nur unsere Leben, sondern auch das, anderer.

Was ich sagen will, ist, dass es Zeit wird zu überlegen, was wir tun. Darüber nachzudenken, das nicht nur wir es sind, die unter unseren Taten zu leiden haben. Vielleicht ist es diese Zeit im Jahr, die Weihnachtszeit, die uns am ehesten dazu bringt auch mal an andere zu denken und auch mal Verantwortung für das Glück unseres Nächsten zu übernehmen. Niemand erwartet großartige Taten, aber alles was ein Lächeln aufs Gesicht des anderen zaubert, ist schon ein Schritt in die richtige Richtung.

In diesem Sinne,

schöne Advents- und Weihnachtszeit (auch wenn es noch einw enig hin ist)

20.11.06 21:56


Zwischenruf

Hey!

War heute bei MediMax mit dem festen Entschluss mir eine CD zu kaufen, egal welche. Einem Impuls folgend hab ich schließlich "Under the iron sea" von keane genommen. Fazit: Impuls gut! Ich hebe das Gefühl beim Hören in einen leicht trance-artigen Zustand versetzt zuw erden und das gefällt mir.
"A bad dream" hat mich sogar zu einem recht merkwürdigen Gedicht inspiriert. Weiß selber nicht so genau, was ich davon halten soll. Der erste Vers gefällt mir, aber der Rest klingt noch ein wenig zu 0-8-15 (wieder das alte Thema^^). Stell's hier mal rein.

leere.

des nachts sah ich deine seele fliegen.
sie streifte mich sanft
und nahm einen teil von mir mit.
sie hat ihn nie mehr zurückgegeben,
ihn dir zum geschenk gemacht.
seitdem muss ich ohne ihn leben,
aber ich weiß, dass du ihn brauchst.
doch seit sie ihn genommen hat,
schmerzt die leere bisweilen
und erinnert mich an dich.

Würd mich freuen die Meinung ggf vorhandener Leser dazu zu hören.

Soweit von mir.

das .blub

31.8.06 21:27


Die gefürchteten drei ms

Ich frage mich, wie ich, glaube ich, mittlerweile jedem in meinem Umfeld mitgeteilt habe, wie die Abiturienten es jemals bis zum Abitur geschafft haben! Unser werter Oberstufenleiter hat mich voll panisch gemacht mit seinen merkwürdigen Entschuldigungsregeln, den Studienbüchern, der Ankündung von wöchentlich drei Klausuren... Hach ja, auf uns wartet eine schöne Zeit! Und zur Krönung des ganzen noch ein Jahr mit Spier als Herrn und Meister. Und auch noch die drei ms. Die schlimmsten! Montag, Morgen und Mathe! Wie ich mich doch freue! wenn ihr michs ehen könntet! ich singe und lache den ganzen Tag, tanze durch's Haus und freu mich bald zu Tode. Ja, ja, das Leben ist schön, nicht wahr? Wenigstens hatten die Herren des Schreckens heute ein Einsehen mit uns und haben uns nach der 3. Stunde direkt wieder nach Hause geschickt. Wollen uns dafür morgen ins kalte Wasser schmeißen.

Soweit zum Thema Schule, ich glaub wenn ich weiter davon rede und hier in der Gegend später ne Bombe hochgeht - ich war's! Okay, das is'n bisschen makaber, vor allem zur Zeit, mit den ewigen Bombendrohungen und Bomben und so weiter. Ihr wisst ja wovon ich rede, ne. Hat Chuchu ne hübsche (o.O) Kurzi zu geschrieben, vielleicht stellt sie sie ja auf ihren Blog. Linkt ist nicht sooo schwer zu finden. Es sei denn ich habe es hier mir meinesgleichen zu tun, aber ich hab da Vertrauen, ihr schafft das!

Was gibt's sonst noch zu sagen? Nicht viel. Mir fällt zumindest nichts ein. Und das will was heißen. Glaub ich? Ach, keine Ahnung, einfach ignorieren.

das .blub

21.8.06 18:57


Deine Schuld

Die Augen des Jungen waren weit aufgerissen, als er die Bilder betrachtete. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich immer mehr weiteten und hatte schon Visionen, wie sie aus den Höhlen sprangen. Aber ich riss mich zusammen und wartete ab. Irgendwann löste er seinen Blick von den Bildern und sah mich an.

"Warum zeigen Sie mir das?", wollte er wissen und ich hörte ein leichtes Zittern in seiner Stimme.

Ich nahm ihm die Fotographien aus der Hand und legte sie auf den Tisch. "Ich dachte, es würde dich interessieren."

Er starrte mich entsetzt an. "Warum?"

Ich begann auf meiner Lippe herumzukauen, was ich immer tue, wenn ich nervös bin. Ich erhob mich von der weißen Ledercouch. Mit Sicherheit ein Designerstück, schoss es mir durch den Kopf. "Du erinnerst dich an Marlene?", fragte ich. Ich sah, wie er nachdachte und anschließend den Kopf schüttelte. "Vielleicht ist sie dir besser bekannt als ‚fette Sau‘? Sie ging bis zum Sommer mit dir in eine Klasse. Sie war ein wenig korpulent, dunkle Haare, meist schwarz gekleidet?" Ich bemerkte, wie sein Gehirn arbeitete und schließlich den Ausdruck des Erinnerns auf seinem Gesicht.

"Korpulent ist gut", meinte er verächtlich und lehnte sich zurück in die Kissen, die die Couch schmückten.

Ich kniff die Augen vor Wut zusammen und gab mir Mühe nicht auszurasten, was leider viel zu oft vorkam. "Ich hoffe, dir ist klar, dass es sich auch bei Marlene um einen Menschen mit Gefühlen handelte." Er zog verächtlich die Augenbrauen hoch und sah mich abwartend an. "Du und deine Freunde, ihr habt euch einen Spaß daraus gemacht, sie fertig zu machen, sie zu beleidigen, ihr habt ihr das Gefühl gegeben nichts wert zu sein, nur weil sie nicht euren Ansprüchen genügte." Ich sah ihm an, dass ihm eine weitere Beleidigung für dieses Mädchen auf der Zunge lag, aber offenbar traute er sich nicht, sie auszusprechen. "Nach den Sommerferien wollte sie nicht mehr in die Schule gehen, sie hat sich kaum aus dem Haus getraut, sie hatte Angst vor euch. Es muss furchtbar für sie gewesen sein, nicht als das großartige Mädchen das sie war, gesehen zu werden, sondern bloß auf ihr Aussehen reduziert zu werden. Sie hat sich geweigert zu essen. Innerhalb weniger Monate ist sie von dem leichten Übergewicht, das sie hatte, soweit abgemagert, dass sie gefährlich untergewichtig war. Ihr Eltern haben davon offenbar nicht viel mitbekommen. Wie das möglich ist, kann ich mir nicht erklären, sie scheinen sich nicht viel um sie gekümmert zu haben, oder sie hat sich vollständig isoliert. Zuletzt wog sie wohl nur noch 27kg." Er wirkte ein wenig geschockt, gab sich aber Mühe sich nichts anmerken zu lassen. "Die Fotos, die ich dir eben gezeigt haben, hat sie offenbar selber gemacht." Ich nahm sie wieder in die Hand. "Dieses hier ist das letzte. Es zeigt sie drei Tage vor ihrem Tod." Er sog die Luft ein und wurde blass. "Sie hat sich euretwegen zu Tode gehungert."

Er fiel in sich zusammen. "Das hab ich nicht gewollt!", schrie er beinahe und stütze seinen Kopf mit den Händen. "Das war doch alles nicht ernst!"

Ich wollte ihn nicht trösten, er würde selber damit klarkommen. Hier in seiner perfekten Welt, in dem perfekten Haus, mit dem perfekten Leben. "Für sie war es ernst", sagte ich abschließend. "Sie habt ihr damit kaputt gemacht." Dann verließ ich das Haus, ich drehte mich nicht noch mal nach dem Jungen um, aber die Fotos ließ ich auf dem Tisch liegen.

20.8.06 15:47


Beinfreiheit und Schulphilosophie

Ich bin fest entschlossen heute einen mehr oder weniger sinnvollen Eintrag hier zu schreiben. Stellt sich mir nur die Frage, was ich überhaupt schreiben soll. Gibt ja nichts. Ich könnte es Nanini gleichtun und schlichtweg Nonsense schreiben, aber ich glaub, das kann sie besser.

Ich bin verliebt. Billy Talent heißt der Glückliche. Oder so. Auf alle Fälle sind die geil! Hab mir das Album gestern gekauft, als wir wegen einer Bombendrohung am Hamburger Hbf nichtz aus der Innenstadt rauskamen. Ja, manchmal erleb ich auch was. Aber letztendlich alles doch sehr langweilig. Mein Vater hat uns an der Petrikirche aufgegabelt, Lena, Bianca und Co zu viert auf'm Rücksitz. Ich saß vorne. Hach, ich hatte so richtig Platz da. Naja, das war dann auch unser großes Abenteuer. Und letztendlich gab's ja noch nicht mal ne Bombe. Also zum Glück! Nicht, dass ihr jetzt denkt ich wär so sensationsgeil.

Morgen wieder Schule. Scheiße! Hab keinen Bock. Wer schon? Ach ja, Christina. Aber sonst keiner. Hoffe ich. Sonst muss ich mir echt Sorgen um unsere Jugend machen. Ich habe in meinem ganzen Leben nur noch zwei Sommerferien! Ist das gut oder schlecht? Ich bin mir da nicht so sicher. Genauso frage ich mich, ob es NUR noch drei Jahre Schule sind oder NOCH drei. naja, gut, wer ne Antwort hat, bitte melden!

Ich denke, ich hör jetzt auf meine armen, falls vorhandenen, Leser zu quälen und ende mit meinem Wort zum Sonntag: Hört mehr Billy Talent, Leute!

das blub

20.8.06 12:35


Gedankenströme

Glas

Des nachts träumte ich von splitterndem Glas,
das erlösende Klirren dringt in mein Ohr,
die Haut zerschnitten von Scherben,
rinnt das Blut meinen Körper hinab.
Doch ich weine nicht, nicht ein Träne,
denn ich bin frei, endlich frei,
mein gläsernes Haus ist zerbrochen,
ich sitze nicht länger im Zuschauerraum,
ich spiele meine Rolle auf der Bühne des Lebens.
Doch beim Erwachen waren die Wunden verheilt,
das Glashaus wieder zusammengesetzt,
wie ein Puzzle, nur ohne Risse.
Die Chance zu leben aber war zersplittert,
denn ich bleib‘ gefangen
ein meinem Haus aus Glas.

 

 

Tod

Ich sehe in deine Augen
Versinke, ertrinke,
schreie um Hilfe,
strample, tret‘ um mich,
versuche zu leben,
stark zu sein,
vergesse alles andre
und kämpfe!
Doch ich sinke immer tiefer,
hoffnungslos.
Vergesse meinen Willen
zu leben,
meinen Wunsch zu bleiben.
Ertrinke in der Tiefe deiner Augen.

 

 

Ruf der Sirenen

Voll Liebreiz ruft mich deine Stimme.
Ich verstehe nicht ihre Worte,
wohl aber ihren Klang,
so sanft er sich abhebt vom Alltagdröhnen.
Ich folge ihm wie Odysseus einst
dem Ruf der Sirenen.
Ich weiß, das Ende dieses Weges
wird auch mein Ende sein,
doch ohne zu Zögern folge ich dem Klang,
der mich noch immer verzaubert.

3.8.06 22:13


Papas Mädchen

"Papa ist zu Hause!", rief er und schloss die Tür hinter sich. "Wo ist mein Mädchen?" Er hängte seine Jacke an die Garderobe und ging in die Küche. Dort war sie nicht. Er nahm sich eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank und sah im Wohnzimmer nach. "Mäuschen, wo bist du?" Es kam keine Antwort.

Im Kinderzimmer fand er sie. Sie saß auf dem Fußboden, in ihren Händen eine Barbiepuppe. Die Puppe trug ein langes rosafarbenes Kleid und das Mädchen ließ sie tanzen. Als sie ihren Vater in der Tür bemerkte, schreckte sie zusammen. Aus ihren riesigen braunen Augen sah sie ihn regungslos an. Er stellte die leere Flasche auf das weiße Tischchen. "Komm her, Mäuschen, begrüß deinen Papa!" Zögerlich stand sie auf und schlang ihre dünnen Ärmchen um seinen massigen Körper. Er strich ihr liebevoll über das dunkle Haar und verließ das Zimmer wieder. Das Mädchen kehrte zu seiner Puppe zurück und zog ihr das Kleid aus. Sie legte sie auf ein Kissen und deckte sie mit einem Taschentuch zu. Leise summte sie ein Schlaflied und setzte sich dann auf ihr eigenes Bett um zu warten.

Der Vater goss sich im Wohnzimmer ein Glas Wodka ein und blätterte in der Zeitung. In einem Zug leerte er das Glas und füllte es neu. Immer wieder. Irgendwann wuchtete er seinen kräftigen Körper aus dem Sessel, warf die Zeitung in eine Ecke und rief nach seiner Tochter: "Claire! Claire, komm her! Komm zu Papa!" Es kam keine Antwort und so wankte er seinerseits in ihr Zimmer. Sie saß noch immer auf ihrem Bett und sah ihn mit ihren unglaublich großen, traurigen Augen an. Er kam schweren Schrittes auf sie zu und griff nach ihrer kleinen Hand. Brutal riss er sie hoch und sie ging mit ihm. Das kleine, zarte Mädchen neben dem großen, starken Mann. Er führte sie den Flur entlang, wie jeden Tag, und schloss die Tür des Schlafzimmer hinten ihr und sich, wie jeden Tag.

3.8.06 15:36


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